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Hui! Powerfingers für mehr Fingerkraft

Powerfingers Fingerkraft

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Hand auf’s Herz. Wärmst du deine Finger immer auf, bevor du dir die Schuhe anziehst und in die erste Route oder den ersten Boulder einsteigst? Unsere Finger müssen ganz schön viel leisten, je nachdem wie viele Leisten, Käntchen und kleine Griffe wir nutzen. Um die Fingerkraft zu steigern und um Fingerverletzungen vorzubeugen, haben wir Powerfingers getestet. Hier meine Meinung zu den anfangs etwas gewöhnungsbedürftigen Scheiben.

“Brrr!! Das fühlt sich ja komisch an!”

Ich hatte die Powerfinger-Box geöffnet und gerade meine Finger in die Fingeröffnungen der leichtesten Scheibe geschoben. Sehr wabbelig!

Doch funktioniert hat es sehr gut. Und sehr einfach. Das ist mir wichtig, weil komplizierte Trainingsgeräte dazu verleiten, sie links liegen zu lassen. Die Powerfingers waren mir nach der ersten Wabbel-Reaktion sympathisch. Man steckt die Finger in die Öffnungen, streckt sie weg und zieht sie wieder heran.

Mehr Fingerkraft, Training für die Unterarme und Handgelenke

Ja! Da geht bei den Powerfingers doch viel mehr als beim einfachen Gummiband. Die lilane Scheibe hat's echt in sich.

Genau diese Bewegung habe ich früher auch schon gemacht, aber mit einem simpleren Hilfsmittel: einem Gummiband, in das die Hand gut gepasst hat. Powerfingers sind hier natürlich eine ganze Stufe weiter:

  1. Man kann das Training steigern dank fünf unterschiedlicher Gummistärken der Scheiben mit unterschiedlichen Farben: Weiß hat den geringsten Widerstand, Lila den größten.
  2. Man kann das Training variieren, also nicht nur die Auf-Zu-Bewegung machen, sondern auch einzelne Finger trainieren oder die Bewegung für Zangengriffe.

Das sieht mir nach einer echten Hilfte für mehr Fingerkraft und für die Unterarme aus. Untergebracht sind die Scheiben in einer handlichen Box, die in jede Tasche passen und gut zum Klettern und Bouldern mitgenommen werden können. Damit es drin nicht müffelt, hat die Box auf der Rückseite ein paar kleine Löcher zur Belüftung.

Noch praktischer wäre es, wenn auf den Scheiben auch eine Nummer zur Schwierigkeit stehen würde. Gerade am Anfang war ich mir nicht so sicher, ob Lila oder Blau die schwerste Scheibe ist.

"Finger- und Ringbandverletzungen sind die häufigsten Kletterverletzungen hier in der Klinik."

Das hat Dr. Volker Schöffl mal gesagt, der Arzt der Deutschen Sportkletternationalmannschaft und Autor vom Buch Soweit die Hände greifen.

Sehr beachtlich, oder?

Obwohl Stürze viel präsenter sind in den Köpfen der Gesellschaft, gibt es viel mehr Verletzungen aus Überlastungsgründen.

Ich selbst hatte zum Glück bisher keine Fingerverletzungen. In unserem Kletterer-Bekanntenkreis gab es das schon öfter, vor allem bei den Kletterern, die kleingriffiges Zeug lieben. Das Risiko ist aus meiner Sicht sehr real und nicht zu unterschätzen, vor allem wenn man häufig und intensiv klettert.

Mein Fazit zu Powerfingers und Fingertraining

Aus meiner Sicht sind die Powerfingers eine sehr lohnenswerte Anschaffung. Hier geht’s nämlich um die Gesundheit, um starke Finger, die beim Klettern eine wichtige Rolle spielen.

Ich finde, die Powerfingers erleichtern das Aufwärmtraining und Ausgleichstraining sehr, so dass man es auch tatsächlich macht. Es macht einfach mehr Spaß mit den Scheiben, bei denen man unterschiedliche Trainingsoptionen hat.
Wenn dich das Thema Fingerverletzungen interessiert, gibt’s ein paar interessante Artikel zu den Hintergründen, zum Beispiel bei klettern.de. Wenn du dir die Powerfingers ebenfalls zulegen möchtet, hier bekommst du sie im Shop von unserem Freund und Partner KletterRetter.

Wenn du auf die Eingangsfrage mit “ja” geantwortet hast: Wie wärmst du deine Finger auf?

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