Grüne-Smoothies
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Ausgerechnet grüne Smoothies!

Stefanie | 19. März 2016
14 Kommentare

Zugegeben – sie sind echt etwas gewöhnungsbedürftig und kosten anfangs etwas Überwindung. Dafür sind grüne Smoothies, wenn man sich langsam herangetastet hat, eine geniale Energiebombe, die drei Mal mehr wirkt als Kaffee am Morgen. In diesem Artikel verrate ich dir unsere Erfahrungen zu grünen Smoothies, warum sie uns mehr zusagen als reine Säfte und wie du damit einen Probelauf starten kannst, auch wenn du keinen hochpreisigen Mixer hast.

Angefangen hatte alles damit, dass ich morgens etwas zunehmen wollte, ein Müsli oder ein Brot mir schwer im Magen lag.

Mit einer manuellen Küchenmaschine (der “Quick Chef” für die Tupperware-Kenner unter euch) habe ich dann oft Bananen mit frisch gepresstem Orangensaft und manchmal auch Beeren gemixt, was richtig gut schmeckte. Allerdings war das irgendwann mal eintönig, eine Alternative musste her.

Entsafter oder Mixer?

Als meine Freundin Lucija mir einmal erzählte, sie habe noch einen Entsafter von ihrer Mutter zuhause, hatte ich diesen für einige Zeit ausgeliehen, da ich mit dem Gedanken spielte, mir ebenfalls einen Entsafter zu leisten. Meine Experimente mit Karotten-Apfel-Säften und Mischungen von Rote Beete, Äpfel und Zitronen schmeckten unglaublich gut.

Allerdings war ich etwas verunsichert durch die Tatsache, dass die sogenannten Zentrifugen-Entsafter aufgrund der hohen Geschwindigkeiten nicht so gut seien wie richtige Pressen. Und: So gut die Säfte schmeckten, so leid tat es mir um den doch recht großen Abfall von Obst und Gemüse.

 

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Super zum Einsteigen in die Smoothie-Welt: Der "Quick Chef" (oder ein Pürierstab). Auf Dauer ist ein Hochleistungsmixer jedoch die bessere Wahl.

 

Dass man mit Mixern mehr anfangen könne als mit Entsaftern, und dass Smoothies viel länger satt machen, hatte mich dazu bewegt, mich mit Smoothies mehr auseinander zu setzen und mich schließlich für einen Mixer zu entscheiden, der bei uns jeden Morgen im Einsatz ist.

Warum gerade grüne Smoothies?

Der Vorteil, den ich im Gegensatz zu reinen Fruchtsmoothies sehe, ist die Mischung mit grünen Blättern (die übrigens kein Gemüse sind). Rein kommen in den grünen Smoothie können zum Beispiel: Salate, Kohlsorten, Gartenkräuter, Wildkräuter, und sogar Blätter von Bäumen und Sträuchern (habe ich noch nicht ausprobiert).

Für mich hat der Smoothie damit eine viel bessere Mischung mit mehr Ballaststoffen und macht länger satt als eine reine Fruchtmischung. Generell gilt ein Mischungsverhältnis von 50-60% Früchten, 30-40% Blattgrün und etwas Wasser.

 

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Was ist gerade im Haus? Die Zutaten variieren, das Verhältnis von 60% Obst und 30% Blattgrün sollte etwa gleich bleiben.

 

Experten sagen, dass sich grüne Smoothies mit ihren Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Antioxidantien sehr positiv auf die Stärkung des Immunsystems, die Konzentrationsfähigkeit und den Muskelaufbau, auf besseren Schlaf und den Energiehaushalt auswirken.

Für mich sind Expertenmeinungen hilfreich, allerdings gibt es zum Thema “Gesundheit” meistens so viele Theorien, dass einem der Kopf schwirrt und dass man danach noch verwirrter ist.

Deshalb nehme ich solche Meinungen informativ für die Theorie wahr, wähle “meine Wahrheit” dann dann aber immer erst, wenn ich es auch ausprobiert habe. Oftmals gibt der Körper eine Rückmeldung mit Müdigkeit, Abwehrreaktionen, oder Energie und guter Verdauung, wenn man gelernt hat, zuzuhören.

In Bezug auf grüne Smoothies kann ich nach über fünf Monaten sagen, dass ich dadurch mehr Blattgrün konsumiere und mich morgens richtig gut fühle. Mindestens ebenso wichtig ist mir, dass ich mit den grünen Smoothies die für mich perfekte Energiebombe für’s Bouldern gefunden habe und so weniger Probleme mit dem Essen während des Sports habe.

 

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Der schmeckt so irre gut - selbst bei schlechter Laune würde dieser Smoothie glaube ich ein Lächeln auf die Lippen zaubern ...

 

Ein paar einfache Rezepte zum Ausprobieren

Wenn du ebenfalls ein paar grüne Smoothies ausprobieren möchtest, empfehle ich dir hier zwei Rezepte, die du auch mit dem Pürierstab ausprobieren kannst. Generell kommt dafür alles in Frage, was relativ weich ist und sich somit gut verarbeiten lässt.

Gerade am Anfang sind die Geschmacksnerven noch nicht auf so viel Grün eingestellt. Deshalb empfehle ich dir, von allem bitteren und intensiven Blattgrün erst einmal abzusehen. Das sind zum Beispiel Chicorée, Grünkohl, Fenchel, Wirsing, Staudensellerie.

Zum Beginnen hat mir die folgende Mischung sehr gut geschmeckt, die aus dem GU-Ratgeber “Grüne Smoothies” stammt:

Im Rezept stehen 400-500 ml Wasser dabei, diese Mischung ergibt ca. 3 Portionen. Mein Tipp: Manchmal wird der Smoothie zu dünn; deshalb gib erst einmal maximal 300 ml Wasser dazu. Solltest du sehen, dass er zu dick ist, kannst du immer noch Wasser nachgießen.

 

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Einmal randvoll machen für ein paar ordentliche Portionen: Die Zutaten des Smoothies "Fidschi" mit Südsee-Flair.

 

Mein absoluter Favorit, der mir morgens irre viel Energie gibt, heißt “Fidschi” und ist ebenfalls aus dem GU-Ratgeber”Grüne Smoothies”:

Diese Mischung ergibt ebenfalls 3 Portionen ergibt. Die Kiwis in Verbindung mit der süßen Ananas-Kokos-Note und dem ausgleichenden Blattgrün sind richtig gut. Da Portulak einen relativ schwachen Eigengeschmack hat, schmeckt man das vitaminreiche Grün hier gar nicht heraus – perfekt zum Anfangen.

Da dieser Smoothie jedoch etwas mehr Zutaten aus nicht-regionaler Herkunft und etwas Aufwand erfordert, gehört er für mich nicht gerade zum  täglichen Konsum. Mit dem Pürierstab ist er jedoch sicher auch leicht auszuprobieren.

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Das Ergebnis: Der grüne Smoothie Fidschi, der unglaublich fruchtig schmeckt und morgens eine Energiebombe ist - drei Mal besser als Kaffee!

 

Mein Fazit zu den Smoothies

Uns geben grüne Smoothies ein Energie und ein richtig gutes Gefühl am Morgen, besser als jedes herkömmliche Frühstück und besser als ein frisch gepressert Saft, der nur relativ kurz anhält.

Auch beim Bouldern sind sie eine richtige Energiebombe. Wenn du grüne Smoothies mit einem Pürierstab einfach mal ausprobieren möchtest, empfiehlt sich ein einfaches Rezept mit weichen Zutaten und leichtem Blattgrün ohne intensivem Eigengeschmack.

Dafür findest du auf der Seite “Grüne Smoothies – Blend Your Veggies” viele weitere Informationen, Tipps und Videos zu grünen Smoothies. Mir persönlich hat die Seite sehr geholfen, einen sehr klaren Einstieg zu finden und vor allem auch in Videos zu sehen, wie sich die Mixer unterscheiden. Hier geht’s zur Seite: http://www.gruenesmoothies.org/ 

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14 Kommentare zu “Ausgerechnet grüne Smoothies!

  1. Ein super Artikel, der mich echt wieder bewogen hat, meinen Mixer wieder mehr zu benutzen. Ist irgendwie in der Ecke gelandet. Allerdings merke ich so langsam am Ende vom Winter und bei viel Stress ein Schwinden meiner Abwehrkräfte und deswegen werde ich die beiden Rezepte auf jeden Fall mal ausprobieren! Übrigens, geht das auch mit gefrorenen Früchten oder Spinat?

  2. Lustig, ziemlich genauso bin ich auch auf den Geschmack der grünen Smoothies gekommen. 🙂 Spinat mit Wassermelone und Ananas ist auch sehr zu empfehlen. Leider immer recht aufwendig in der Zubereitung.

    1. Hey super! Klingt nach einer leckeren Kombi! Wassermelone mit Kernen, oder? Sonst wäre das Rauskratzen ziemlich zeitintensiv 😀 Ananas mag ich auch vom Geschmack, aber mache ich mittlerweile auch nicht mehr so oft. Orangen funktionieren auch gut und gehen schneller.

        1. Stimmt, dann merkt man das auch nicht mehr 🙂 Der Bianco Primo kriegt so ziemlich alles platt. Vor kurzem habe ich Brot mit selbst gemachtem Mehl gemacht. Die Dinkelkörner hat der Mixer in Nullkommanichts zu richtigem Mehl verarbeitet.

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