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Warum wir unseren neuen ROC 35 Rucksack lieben

Stefanie | 24. September 2017
5 Kommentare

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Kennst du das Chaos beim Klettern? Ich ja! Und es nervt mich tierisch, nach einem kleinen Teil im großen Rucksack zu suchen. Mit unserem neuen ROC 35 Rucksack, den wir von Millet für einen Produkttest zur Verfügung gestellt bekamen, hat sich das endlich geändert.

Ich erinnere mich auch noch gut an unseren kleinen schwarzen Black Diamond Sack, indem wir die ganzen Expressen, Karabiner und Sicherungsgeräte an Schlingen drinhatten. Es war so viel, dass es schwierig war, alles überhaupt aus dem Sack herauszubekommen. Und das Material vom Sack mochte ich überhaupt nicht, weil es wie ein Magnet für Blätter, Erde war.

Jetzt bin ich echt froh, dass wir mit dem ROC 35 Rucksack einen Weg gefunden haben, um uns besser zu organisieren und das Chaos beim Klettern zu reduzieren.

Carlos und ich haben dieses kurze Video (in Englisch) aufgenommen, weil ich dachte, dass du so besser sehen wirst, warum wir dieses Modell lieben.

Schau hier, wie wir immer den Rucksack packen und das Zeug gut unterbringen:

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Was macht den ROC 35 anders im Vergleich zu Kletterrucksäcken?

Ich denke das größte Plus ist die Art, wie du den Rucksack öffnest. Du öffnest ihn hinten, wie einen Koffer, und bekommst so gleich einen Überblick von allem, was du dabei hast:

Roc 35
Sieht immer noch etwas chaotisch hier aus, aber immerhin bleibt alles am Platz, wo es sein soll. 🙂 Ich finde es unglaublich praktisch, sofort zu sehen, wo ich was habe.

Spar Energie und Zeit.

Ich weiß nicht, wie's dir geht, aber ich glaube, dass die Suche nach "versteckter" Ausrüstung ein Faktor ist, der Energie zieht. Keine große Sache. Aber ich denke, es ist ein subtiler Faktor, der eine Auswirkung auf deine Konzentration hat.

Ich habe es lieber, den ganzen Ablauf am Fels so leicht wie möglich zu machen, um meine Energie auf meine Kraft zu richten und mich auf die eigentliche Herausforderung beim Klettern zu konzentrieren.

Das bedeutet das für mich richtige Essen dabei zu haben, aufwärmen, den bestmöglichen mentalen Zustand zu schaffen, und eben schnell meine Ausrüstung zu finden. Beim Klettern organisiert zu sein, macht dir das Klettern echt leichter, weil du keine Zeit damit verschwenden musst, irgendwas zu suchen.

Das Gleiche gilt für das Ende vom Klettertag.

Wenn du organisiert bist, hast du gleich den Überblick, ob deine Ausrüstung komplett ist oder nicht.

Ich erinnere mich an einen Klettertag in einem etwas abgelegenen Sektor von La Pedriza, bei dem die Zeit knapp wurde. Ich war dort zum allerersten Mal klettern. Am Abend wollten wir gerade aufbrechen. Einer meiner Freunde zählte noch einmal die Expressschlingen. Eine fehlte. Sie hängte in einer Route, die nicht so leicht war. Irgendwann kam er zum Glück an die Stelle und kam dann mit der Expressschlinge wieder runter. Es war schon dunkel und wir hatten noch 40 Minuten Weg vor uns. Es ist leicht, sich bei La Pedriza zu verlieren, deshalb war ich echt froh, dass meine Freunde den Weg gut kannten.

Eine ähnliche Erfahrung haben wir im Frankenjura gemacht, als es anfing, heftig zu regnen und wir kurz vor dem Aufbrechen merkten, dass eine Expressschlinge in der Route geblieben war.

Roc35 climbing
Klettern im Frankenjura. Carlos sichert gerade eine Freundin, während ich das Foto mache. Ich denke, dass das System für die Anbringung der Expressschlingen sehr nützlich ist, weil du dir keine Sorgen machen musst, dass sie aus dem Rucksack fallen.

Keine Frage, dass was fehlt, sollte nicht erst unten auffallen. Aber ich denke trotzdem, dass es leichter ist, das Material auf Vollständigkeit zu überprüfen, wenn du es gut organisiert hast. Besonders wenn du mit Freunden kletterst und das Material mischst.

Fazit

Wie du den Rucksack öffnest und dass die Expressschlingen sauber im Rucksack hängen ist ein großes Plus. Vor allem am Ende vom Klettertag bekommst du einen schnellen Überblick, ob was fehlt, weil alles seinen Platz hat.

Wie ich im Video sage, finde ich den ROC 35 okay für ein Paar, wenn du nicht zu viel Zeug mitnimmst. Da wir oft einen Kamerarucksack dabei haben, würden wir keinen zweiten Kletterrucksack mitnehmen wollen.

Erst dachte ich auch, dass der Platz für 10 bis 12 Expressschlingen etwas sparsam bemessen war. Jetzt denke ich, dass es ausreicht. Die Routen, die wir klettern, sind meistens nicht so lang. Und alles, was wir haben, brauchen wir für die kurzen Routen nicht zum Fels schleifen.

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5 Kommentare zu “Warum wir unseren neuen ROC 35 Rucksack lieben

    1. Hi Michaela, das ist natürlich blöd.
      Ich dachte es gibt ein Modell für Männer und eins für Frauen. Aber das für Frauen, wenn es eins gibt, habe ich auf die Schnelle auch nicht gefunden. Falls es noch kein Modell für Frauen gibt, sollten sie schnell eins entwickeln!

    2. Mir passt der Rucksack gut. Zumindest zum Klettern gehen wunderbar. Auf mehrtägige Trekkingtouren wäre das sicher auch anders. Schade auf jeden Fall. bzw. seltsam. Ich dachte auch, dass es zwei Modelle gibt und dachte noch so „ach egal, wenn wir nur das eine haben“. Habe aber gar nicht so genau danach gesucht.
      Wenn es wirklich nur ein Männer-Modell gibt, glaube ich aber nicht, dass Millet davon ausgeht, dass nur die Männer die Ausrüstung tragen. 😀 vielleicht haben sie die gleichzeitige Entwicklung nicht geschafft.

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